Was wir tun

Was wir tun

Inspirierende Innovationen für mehr Lebensqualität.

Hausgeräte sind aus unserem modernen Alltag kaum noch wegzudenken. Sie kühlen, erhitzen, waschen, trocknen und erledigen viele andere Haushaltspflichten. Doch zunehmend sind sie sogar zu deutlich mehr in der Lage: Sie schonen die Umwelt, sparen wichtige Ressourcen, kommunizieren miteinander und erfüllen ihre Aufgaben ganz automatisch – wie es bei Smart Homes bereits der Fall ist. Wir von der BSH stellen den Konsumenten in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir entwickeln Innovationen, um das Leben zu erleichtern, aber auch um Bedürfnisse zu erfüllen, die darüber hinausgehen. Es ist unser erklärtes Ziel, immer die erste Wahl zu sein, wenn es um die Produkte unserer Marken geht.

Stellen Sie sich vor, der Wecker klingelt – Zeit, um mit der Home Connect App den Kaffee-Vollautomaten einzuschalten, bevor Sie aufstehen und das Frühstück vorbereiten: Brötchen im Ofen aufbacken, per Tastendruck Ihren Lieblingskaffee kochen und den gekühlten Orangensaft, Butter und Marmelade aus dem Kühlschrank holen. Dann schnell noch einen Smoothie mixen und ein Rührei auf dem Herd zubereiten. Szenen wie diese spielen sich tagtäglich ab – in Haushalten auf der ganzen Welt.

Erkenntnisse aus dem Alltag

BSH User-Experience-Labor mit Geschirrspüler BSH User-Experience-Labor mit Geschirrspüler
Hausgeräte sollen uns allen helfen, den Alltag leichter zu bewältigen. Doch die Ansprüche an diese Helfer sind gestiegen – heute reicht es nicht mehr aus, dass der Kühlschrank kühlt und der Backofen heizt. Es geht um mehr – um die veränderten Anforderungen unseres Alltags, zukunftsweisende Technologien und kaufentscheidende Aspekte wie Design, Material und ganz besonders Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Genau hier setzt die BSH an: Wir setzen uns zum Ziel, die Bedürfnisse der Konsumenten so genau zu kennen, dass Innovationen mit Konsumentennutzen entstehen und wir mit unseren Entwicklungen in Führung gehen. Deshalb haben wir in die Produktentwicklung nutzerzentrierte Ansätze eingeführt. In unseren User-Experience-Laboren weltweit prüfen Konsumenten Prototypen, vollziehen Ideen nach und geben unverzichtbare Einblicke in ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen. In Zusammenarbeit mit Designern, Ingenieuren und Vertriebsexperten entstehen daraus Innovationen, die bewegen und im Einklang mit der Umwelt für mehr Lebensqualität sorgen.

Das Maß aller Dinge – Prüfung durch Konsumenten in unseren UX-Laboren.

Ein moderner Kaffee-Vollautomat mit leuchtendem Display und verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. Davor ein Konsument, der sich seinen Wunsch-Latte Macchiato zubereiten lassen will – viel Milch, doppelte Portion Espresso. Was aussieht wie eine Alltagsszene, ist ein kleiner Einblick in unser User-Experience-Labor in München. Hier sind nicht nur Kaffeemaschinen aufgebaut, sondern auch Waschmaschinen, Geschirrspüler und viele andere Hausgeräte. Was die Testperson zwar weiß, aber nicht in ihrer Unvoreingenommenheit beeinflusst, ist, dass sie während der unvorbereiteten Bedienung von uns beobachtet wird. Dadurch kommt jede einzelne Funktion auf den Prüfstand, die Blickführung der Testperson wird mittels Eye-Tracking aufgezeichnet, die Benutzerfreundlichkeit des Gerätes genauestens hinterfragt und vieles mehr. Somit können bedeutende Rückschlüsse auf Produkte und Prototypen gezogen und unter Umständen sogar neue Nutzerbedürfnisse aufgedeckt werden. Die wertvollen Testergebnisse werden von Produktentwicklern, Psychologen und Marketingexperten ausgewertet und fließen in die Entwicklung ein. So entstehen Hausgeräte, die problemlos bedient werden können und den Wünschen und Anforderungen der Konsumenten entsprechen.

Henning Brau
“Die Konsumenten sollen sich mit unserem Produkt wohlfühlen. Sie sollen den Kauf, die Installation, die Nutzung und sogar die Wartung als positives Erlebnis empfinden.”

Henning Brau, Manager User Experience

Das lässt sich sehen – aber fast nicht hören.

BSH User-Experience-Labor mit Geschirrspüler
Ein möglichst leiser Betrieb ist ein sehr nahe liegendes Konsumentenbedürfnis – schließlich sind viele Küchen und somit auch Geräte heute nicht mehr in abgeschlossenen Räumen untergebracht, sondern in den Wohnraum integriert. Die Geschirrspüler der BSH Marken versprechen nicht nur erstklassige Reinigungsergebnisse, edles Design und höchst ressourcensparende Eigenschaften. Sie sind heute zudem so leise, dass den Konsumenten beispielsweise durch optische Signale angezeigt werden muss, dass sie überhaupt ihre Arbeit verrichten. Genau um diese Herausforderung kümmert sich das Akustiklabor. Hier arbeitet man ständig an der Weiterentwicklung neuer Dämmstoffe. Schließlich ist der Klang der Geräte für die Konsumenten ein wichtiges Kaufkriterium. Auf der einen Seite sollen sie leise sein, aber gleichzeitig angenehm klingen. Eine anspruchsvolle, komplexe Aufgabe. Denn die Auswahl der Dämmmaterialien beeinflusst auch den Energieverbrauch und den Trocknungsgrad des Geschirrspülers. Für den Bau des optimalen Gerätes arbeiten daher schon ab einem sehr frühen Entwicklungsstadium unterschiedlichste Abteilungen zusammen und tragen zum Mehrwert des Endergebnisses bei.

Ein Platz zum Teilen, Kommunizieren und für Innovationen.

Coworking, Test und Makerspace der BSH in München
Um interdisziplinäre Teamarbeit zu vereinfachen und agiler zu werden, hat die BSH in München den Coworking, Test und Makerspace „BSH CO“ eröffnet. Hier sollen Markendesigner, Produktentwickler und Produktmanager gemeinsam mit Experten der Disziplinen User Interface (UI) und User Experience (UX) sowie Kollegen aus den Bereichen Virtual Reality, Modellbau und Prototypenbau Neuheiten entwickeln und testen. Die offene, modulare Fläche mit großen Fenstern ist unterteilt in verschiedene Arbeitsbereiche, einen Workshop-Bereich und einen offenen Bereich mit einer voll ausgestatteten Küche und Medientechnik. Hier besteht die Möglichkeit, Ideen zu teilen und Hausgeräte und Prototypen unter realen Bedingungen mit Endkonsumenten zu testen. So trägt der Coworking, Test und Makerspace zum Hauptziel der BSH bei: Es werden detaillierte Einblicke von Konsumenten eingeholt, um das Konsumentenerlebnis abzubilden, zu erweitern und zu optimieren.

Zusammenarbeit mit Startups

Die BSH arbeitet eng mit Kitchen Stories zusammen
Neben diesen internen Innovationsbemühungen ist die BSH auch über den Tellerrand hinaus aktiv und arbeitet eng mit Startup-Unternehmen zusammen. So bieten wir beispielsweise mit Kitchen Stories, einer globalen Rezepteplattform und BSH Servicemarke, Hobbyköchen und ambitionierten Amateur-Küchenchefs neue Erfahrungen rund um das Kochen in der zunehmend vernetzten Küche. Um digitale Services wie diese weiter auszubauen, haben wir einen einzigartigen Ansatz zur Bildung langfristiger Partnerschaften zwischen innovativen Startup-Unternehmen und der BSH entwickelt: die BSH Startup Kitchen. Die BSH bemüht sich um die Zusammenarbeit mit Startups mit einzigartigen Konzepten, die für unser gesamtes Geschäft einschließlich Produkten, Services und Produktivität relevant sind. Die BSH Startup Kitchen ist Teil des Open Innovation-Ansatzes der BSH und unterstützt uns dabei, konsumentenorientierte Innovationen mithilfe schneller und schlanker Prozesse in unsere Produkte zu integrieren. Ein weiteres entscheidendes Tool zur Interaktion mit Startups ist der „Future Home Accelerator powered by Techstars“ – das erste mentorbasierte Accelerator-Programm in der Hausgerätebranche, das von der BSH in enger Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Startup-Spezialisten Techstars ins Leben gerufen wurde. Startups aus der ganzen Welt mit einer überzeugenden Vision für das Zuhause der Zukunft und sein Herzstück – die vernetzte Küche – können sich für das exklusive 13-wöchige Programm bewerben, das voller spannender Möglichkeiten steckt. Unsere Investitionen in Startup-Unternehmen unterstützen uns bei der Identifizierung neuer Geschäftsmodelle und beschleunigen marktorientierte Innovationen. Die Integration dieser Ideen in unser Produkt- und Serviceportfolio ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Hardware+ Unternehmen.

Industrie 4.0 – Intelligente Fertigung individueller Produkte.

Virtual Reality Brillen unterstützen die Produktentwicklung der BSH

Um individuelle, digitale Produkte und Lösungen gemäß unserer Hardware+ Vision anzubieten, verändern wir die Produktionsprozesse und ebnen den Weg für die Industrie 4.0. Es ist unser Wunsch Verbesserungen zu erzielen – hinsichtlich Produktionsflexibilität, operativer Exzellenz, Mitarbeiterqualifikation, Management, Umwelt, Sicherheit sowie bei der digitalen Produktionsplanung. Gemeinsam bilden diese Faktoren eine solide Grundlage, um künftig mit der steigenden Anzahl an komplexen, vernetzten Hausgeräten umzugehen und flexibel auf Marktbedingungen reagieren zu können.

Zusätzlich hilft die Industrie 4.0 uns dabei, die Produktqualität mit Hilfe von Big Data-Analysen zu verbessern und – neben weiteren Vorteilen – unsere Hausgeräte den Konsumenten noch schneller bereitzustellen. Die Chancen, die sich uns durch automatisierte Fertigungsschritte im weltweiten Produktionsverbund bieten, werden von uns genauestens analysiert und bedarfsorientiert weiterentwickelt. Gleichzeitig investieren wir in neue, automatisierte Technologien, um Konsumentenwünsche mit einer hohen Modellvielfalt möglichst passgenau erfüllen zu können. Hierfür sind modulare und flexibel an Konsumentenanforderungen anpassbare Produktarchitekturen zukunftsweisend. Über die Integration digitaler Funktionen, Inhalte und Services werden die Hausgeräte noch umfassender auf die Konsumentenerwartungen zugeschnitten. Industrie 4.0-Montagelinien erkennen jedes Gerät vom ersten Produktionsschritt und überwachen kontinuierlich wichtige Kennzahlen. Kollaborative Roboter unterstützen die Mitarbeiter bei einzelnen Arbeitsschritten in den Fertigungsprozessen. Individuelle Arbeitsplatzlösungen sind nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen konzipiert.

Individuell anpassbare Produktion

Egal ob Ledersitze, Navigationssystem oder Sitzheizung – wer ein neues Auto kauft, wählt die Ausstattung individuell nach seinen Bedürfnissen aus. Was beim Autokauf schon lange selbstverständlich ist, wird jetzt erstmalig auch für Geräte wie die Küchenmaschinen der BSH zur Realität. In Deutschland können Konsumenten zum Beispiel ihre Küchenmaschine mit einem speziellen Online-Konfigurator nach ihrem eigenen Geschmack selbst zusammenstellen.

Die individuelle Konfiguration von Produkten bedeutet jedoch nicht nur die größtmögliche Auswahl für Konsumenten, sondern auch spezielle Herausforderungen für Produktion und Logistik. Das liegt daran, dass alle Prozesse individualisiert sind – vom Produkt und der Verpackung bis hin zur Lieferung. Um diese Produktvariationen anbieten zu können, haben wir einen extrem flexiblen Produktionsprozess implementiert, der die bestehende Serienproduktion beibehält, ohne dass es zu Abstrichen beim Effizienzniveau oder Kostenerhöhungen kommt. Um einen reibungslosen Prozess zu gewährleisten, wird jedes Gerätemodell bei Eingang der Bestellung mit einem Code versehen. Dieser Code wird verwendet, um alle gerätebezogenen Daten zu speichern und ermöglicht außerdem eine elektronische Nachverfolgung. Basierend auf diesen Daten druckt dann zum Beispiel der Laserdrucker das richtige Produktschild auf die Verpackung. Darüber hinaus wird über den Code am Ende des Montageprozesses automatisch das jeweils anwendbare Testverfahren für das Gerät eingeleitet, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Im Anschluss an die Tests wird das fertig montierte Produkt mit dem ausgewählten Zubehör ausgestattet und spätestens 14 Tage nach der individuellen Konfiguration und dem Eingang der Online-Bestellung an die Adresse des Konsumenten geliefert.
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