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Nachhaltigkeit als Unternehmenskultur.

Beständigkeit und Bewegung in Einklang zu bringen, war, ist und bleibt die Grundlage unseres Erfolgs. Unsere außergewöhnliche, 50-jährige BSH-Erfolgsgeschichte ist das Ergebnis einer nachhaltigen, werteorientierten Unternehmensführung — und sie ist die Grundlage unserer Unternehmenskultur.

Angesichts der zunehmenden Erschöpfung wichtiger Ressourcen und zunehmenden Belastungen unseres Ökosystems suchen wir kontinuierlich nach neuen Lösungen, um die ökologischen Auswirkungen unserer Produkte und Prozesse bei der Herstellung auf ein Minimum zu reduzieren.

Weniger ist mehr – Ressourceneffizienz-Programm der BSH.

Die Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch – dieses Ziel haben wir uns gesetzt, um zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Mit dem im Jahr 2010 gestarteten Konzernprojekt „Ressourceneffizienz 2015“ hat sich die BSH bis Ende des Jahres 2015 viele Maßnahmen umgesetzt, um effizienter und nachhaltiger agieren zu können. Die „Deutsche Energie-Agentur“ (dena) zeichnete die BSH dafür im Jahr 2014 mit dem „Energy-Efficiency Award“ aus. Das erfolgreiche Programm wird fortgeführt - bis zum Jahr 2025 wollen wir unseren Energieverbrauch um weitere 20 Prozent senken.

Zahlen und Fakten.

  • 25

    Verbrauch

    Geringerer Wasser- und Energieverbrauch.

  • 160 Mio kWh

    Energieverbrauch

    Gesunkener Energieverbrauch zwischen dem Jahr 2010 und dem Jahr 2015.

  • 61000 Tonnen

    CO2 Emission

    Weniger CO2-Emissionen pro Jahr.

  • 70 Mio. €

    Energiekosten

    Geringere Energiekosten gegenüber dem Basisjahr 2010.

In Bezug auf sparsamen Verbrauch von Materialien in der Herstellung sowie von Energie in der Produktion und während der Nutzungsphase von Hausgeräten sind wir seit Jahren Branchenprimus.

Darüber hinaus wird der Umstieg auf regenerative Energieträger untersucht. Erste Erfahrungen und positive Ergebnisse auf diesem Gebiet gibt es beim Einsatz von Solarpaneelen auf Gebäudedächern in China, Deutschland und den Vereinigten Staaten. Ein Biomasseheizkraftwerk liefert schon seit vielen Jahren Wärme und Strom am deutschen Standort Traunreut.

Auch in der Logistik arbeiten wir weiter an innovativen Lösungen, um die CO2-Emissionen systematisch zu senken. Grundlage dafür sind motivierte Mitarbeiter, die Umweltschutz nicht nur als Aufgabe, sondern als Auftrag verstehen.

Zertifizierungen für Produktion und Umweltschutz.

Das weltweit etablierte Umweltmanagement der BSH steht für effiziente und umweltverträgliche Produktionsverfahren. Es bildet auch die Grundlage für die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und das Qualitätsversprechen unserer Marken. „Eine integrierte Produktpolitik bzw. konsequente Produktverantwortung bedeuten: Nur wer bei der Entwicklung schon an die Produktion und die Nutzung denkt und beim Einkauf an die Entsorgung, kann für die ganzheitliche Qualität und die Umweltverträglichkeit seiner Produkte bürgen. Die BSH folgt diesem Grundsatz durch eine integrierte Betrachtung aller Produktaspekte und Lebenswegphasen in der Produktentwicklung. So darf beispielsweise aus einer Änderung im Design keine zusätzliche Umweltbelastung in der Herstellung resultieren. Gegenüber Kunden, Lieferanten und Öffentlichkeit tragen regelmäßige Zertifizierungen der Entwicklungs- und Produktionsprozesse nach ISO 14001 (Umweltschutz) und ISO 50001 (Energie) zum guten Ruf des Unternehmens und der Produkte bei.

Nach ISO 14001 zertifizierte Standorte

Alle Fabriken der BSH sind nach dem internationalen Standard ISO 14001 für Umweltmanagementsysteme zertifiziert. Ziel der BSH ist es, an allen Produktionsstandorten in der Europäischen Union zusätzlich die eingeführten Energiemanagementsysteme zu zertifizieren. Ende des Jahres 2016 waren bereits alle deutschen und spanischen Standorte sowie weitere EU-Standorte und unser Standort in der Türkei nach dem internationalen Standard ISO 50001 zertifiziert.

  • China: Wuxi, Chuzhou, Nanjing
  • Deutschland: Bad Neustadt*, Bretten*, Dillingen*, Giengen*, Nauen*, Traunreut*
  • Frankreich: Lipsheim*
  • Griechenland: Athen
  • Indien: Chennai
  • Peru: Callao (Lima)
  • Polen: Lodz, Rzeszów
  • Russland: St. Petersburg
  • Slowakei: Michalovce*
  • Slowenien: Nazarje*
  • Spanien: Esquíroz*, La Cartuja*, Montañana*, Santander*, Vitoria*
  • Türkei: Çerkezköy*
  • USA: New Bern, LaFollette

* Standorte mit zusätzlicher Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001

Stand: 31. Dezember 2016

Design for Environment.

Wir entwickeln und fertigen unsere Produkte so, dass sie sicher, umweltfreundlich und sparsam sind. Unsere Produkte gefährden nicht die Gesundheit und Sicherheit der Menschen und sie minimieren bewusst die Umweltbelastungen während des gesamten Lebenszyklus, einschließlich Recycling und Entsorgung.

Um dieses Ziel zu erreichen, vermeiden wir bewusst kritische Stoffe in neuen Produkten und schließen gefährliche Stoffe in unserer Lieferkette aus.

Die Umweltverträglichkeit von Produkten ist im gesamten Produktlebenszyklus ein wichtiger Aspekt. Auch um die Folgekosten der Altgeräte zu minimieren, wenn diese entsorgt werden. Die lokalen Vertriebsorganisationen der BSH halten sich dabei strikt an die geltenden gesetzlichen Anforderungen.

Unsere Lebenszyklusbetrachtungen ergeben eindeutig, dass die Umweltbelastungen während der Nutzungszeit durch Energie-, Wasser-, und Reinigungsmittelverbrauch höher sind, als in den übrigen Phasen eines Produktlebenszyklus. Deshalb hat die Entwicklung energieeffizienter und wassersparender Geräte in der BSH höchste Priorität.

Gesetzliche Stoffbeschränkungen hält die BSH ein. Zusätzlich achtet die BSH darauf, dass bestimmte gefährliche Stoffe, die als gesundheits- und umweltgefährdend eingestuft sind und in Hausgeräten unerwünscht sind, nicht verwendet werden. Selbst wenn keine gesetzlichen Stoffbeschränkungen in Kraft sind. Grundvoraussetzung für eine Kreislaufwirtschaft ist, dass nur saubere Materialien verwendet werden – Materialien ohne kritische Additive oder Schwermetalle. Beim Produkt-Design geht die BSH deshalb neue Wege, um den Materialkreislauf zu schließen und wichtige sowie wertvolle Ressourcen für eine weitere Nutzung zu bewahren. Desweiteren fördert die BSH umweltverträgliche Recyclingtechnologie durch Standardisierung. Gefährliche Stoffe sollen so ausgeschossen werden und wertvolle Materialien aus Altgeräten zurückgewonnen werden.

Kunststoff-Rezyclate und bio-basierte Materialien haben aktuell noch nicht dieselben technischen Eigenschaften wie die derzeit eingesetzte Kunststoff-Neuware. Trotzdem untersucht die BSH in verschiedenen Vorentwicklungsprojekten der Produktbereiche mögliche Anwendungen von Rezyclaten und bio-basierten Materialien und bewerten diese hinsichtlich Kosten und Wettbewerbsvorteilen. So sollen langfristig Erdöl-basierte Kunststoffe ersetzt werden können.

Lifecycle-Betrachtung

Informationen über kritische Stoffe (REACH).

Die BSH ist sich ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft bewusst – diese ist Teil des Unternehmens-Leitbilds.

Ziel der BSH-Umweltpolitik ist es seit jeher, aus Vorsorgegründen besonders kritische Stoffe grundsätzlich in der Lieferkette so schnell wie möglich komplett zu eliminieren. Um diesem Anliegen nachzugehen stellen wir eigene Nachforschungen an und arbeiten eng und regelmäßig mit Lieferanten. Denn nach Artikel 33 der REACH-Verordnung sind Lieferanten verpflichtet, über besonders besorgniserregende Stoffe ihrer Erzeugnisse, die in der Kandidatenliste aufgeführt sind und mehr als 01, Masseprozent davon enthalten, zu informieren.

Dadurch konnten wir erreichen, dass wir nach bester Kenntnis keine kritischen Stoffe mehr in unseren Produkten verwenden. Ausnahme:

Lithium-Knopfzellen in Personen- und Analysenwaagen, in der Filterwechselanzeige von Tassimo-Kapselmaschinen sowie in dem Wireless Sensor für Induktionskochfelder enthalten 1,2-dimethoxyethan (EGDME), CAS-Nr. 110-71-4, in einer Konzentration über 0,1 Masseprozent.

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und ordnungsgemäßer Entsorgung der Li-Knopfzellen geht von dem enthaltenen Stoff jedoch keine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt aus.

Weitere Stoffe der Kandidatenliste, die der Mitteilungspflicht unterliegen, sind in unseren Hausgeräten, Ersatzteilen und den jeweiligen Produktverpackungen nicht vorhanden.

(Information für Abnehmer nach der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006; München, Februar 2017; Link Kandidatenliste: https://echa.europa.eu/de/candidate-list-table )

Falls Sie Fragen zu kritischen Stoffen haben, wenden Sie sich bitte an den Zentralen Umweltbereich: Ihr Ansprechpartner ist Herr Dr. Arno Ruminy, den Sie per Email jederzeit kontaktieren können.

Dr. Arno Ruminy

Mail: arno.ruminy@bshg.com

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