Header Employees

Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut.

Gegenseitige Wertschätzung, vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein offener Dialog - diese Werte prägen nicht nur unsere Unternehmenskultur, sondern sind fest in unserem Leitbild verankert. Weitere wichtige Faktoren sind Themen wie Arbeitssicherheit, Gesundheitsmanagement, Diversity und Work-Life-Balance. Wenn wir alle diese Werte beherzigen und leben, können wir wichtige Innovationen hervorbringen und unseren nachhaltigen Erfolg sichern.

Arbeitssicherheit – die BSH ergreift Vorsichtsmaßnahmen.

Die Zahl der Unfälle bei der BSH nimmt insgesamt stetig ab. Die Bemühungen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit sind beeindruckend: Die Unfallrate mit einer Ausfallzeit von einem oder mehreren Tagen ist in den berichtspflichtigen Einheiten von 7,5 im Jahr 2010 auf 3,8 im Jahr 2017 gesunken (bezogen auf eine Million Arbeitsstunden).

Trotzdem gilt natürlich: jeder Unfall ist einer zu viel. Das anspruchsvolle Ziel der BSH ist eine „Zero Harm“-Politik, also dass kein Mitarbeiter verletzt wird.

Aus diesem Grund haben wir innerhalb der BSH eine Sicherheitskultur aufgebaut, die die Mitarbeiter und Vorgesetzten in die Lage versetzt, bewusst ihre Verantwortung zu übernehmen. Von den internen Richtlinien und Vorschriften, die für alle Mitarbeiter der BSH verbindlich sind, lassen sich konkrete Aufgaben und Pflichten ableiten.

Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten zur Verbesserung der Standards für Arbeitssicherheit bei der BSH haben wir ein spezifisches Modul im Zusammenhang mit Industrie 4.0 eingerichtet. Dieses Modul hat die potenziellen Vorteile von Digitalisierungsprozessen in unserem Unternehmen im Blick. Vor diesem Hintergrund hat die BSH mehrere standortübergreifende Projekte gestartet. Diese Projekte beinhalten beispielsweise den Einsatz kollaborativer Roboter, Exoskeletten und Kollisionsschutzsystemen, die auf RFID (Radio Frequency Identification) basieren.

Darüber hinaus wurde die aus der Qualitätssicherung bekannte 8D-Systematik als obligatorisches Instrument zur Analyse berichtspflichtiger Unfälle eingeführt. Diese 8D-Berichte stehen allen Sicherheitstechnikern elektronisch als Informationsquelle zur Verfügung.

Die BSH hat für ihr Engagement viel Anerkennung erhalten: Die Arbeitssicherheitssysteme wurden in zwei Drittel unserer Werke zertifiziert. Darüber hinaus ist vorgesehen, die ISO-Norm 45001 für Arbeits- und Gesundheitsschutz nach ihrer Veröffentlichung anzupassen und die Zertifizierung innerhalb der nächsten zwei Jahre auf alle Werke und F&E-Zentren auszudehnen.

  • Sicherheit bildet die Grundlage für alles, was wir tun.
  • Wir gewährleisten ein sicheres Arbeitsumfeld für alle.
  • Jeder von uns ist für die eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Menschen in seinem Umfeld verantwortlich.
  • Sicherheit ist ein Thema in unseren täglichen Gesprächen.
  • Die Sicherheit seiner Mitarbeiter ist für jeden Vorgesetzten ein persönliches Anliegen.
  • Wir formulieren im Hinblick auf sicheres Verhalten klare Erwartungen.
Quotation
“Jeder Unfall ist einer zu viel. Deshalb minimieren wir das Risiko von Anfang an.”

Götz Ebeling, Bereich Arbeitssicherheit

Gesundheitsmanagement ist selbstverständlich.

Die BSH legt einen besonderen Fokus darauf, die Gesundheit der Mitarbeiter aktiv zu fördern, sie im Hinblick auf persönliche Gesunderhaltung und Vorsorge zu sensibilisieren und Risikofaktoren im Betrieb zu vermeiden und zu verringern. Indem ergonomische Erkenntnisse und Standards beachtet werden, erhält die BSH einerseits die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und schafft andererseits die Voraussetzung für eine hohe Produktivität.

Die Fertigungsplaner, Betriebsärzte und Sicherheitsingenieure der BSH arbeiten sowohl bei der Planung neuer Arbeitsplätze als auch bei der Umgestaltung bestehender Fertigungslinien interdisziplinär zusammen. Um die Wirkung unserer langjährigen unternehmensweiten Initiative „Perspektive 67“ zu stärken, haben wir im Jahr 2013 das weltweite Projekt „Demografie in der Produktion“ gestartet, das konkrete Vereinbarungen zu zukünftigen Personalstrukturen und Arbeitsplatzgestaltungen vorsieht.

In Deutschland sorgen beispielsweise neue Montagelinien dafür, auch ältere Mitarbeiter mit gesundheitlichen Einschränkungen erfolgreich in die Arbeitsprozesse zu integrieren. Standortspezifisch stehen den Mitarbeitern zudem ein Betriebsarzt sowie ständig weiterentwickelte Programme zur Gesundheitsförderung zur Verfügung:

  • Gesundheitsförderung und Primärprävention (z.B. Bewegung und Stressbewältigung)
  • gesunde Ernährung: Leichte Kost in der Kantine an fast allen deutschen Standorten
  • Fitness-Programme, Aktiv- und Wandertage
  • BSH-Kuren
  • standortnahe betriebsärztliche Vorsorgeuntersuchungen und Betreuung
  • betriebliches Eingliederungsmanagement (z.B. nach schwerer Krankheit)
  • Sozialberatung

Die Angebote können je nach Standort variieren.

Im Gespräch bleiben – der BSH Mitarbeiterdialog.

Mitarbeiter

Engagierte und zufriedene Mitarbeiter sind der BSH äußerst wichtig. Als zentrales Instrument zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit führt die BSH daher alle zwei Jahre eine internationale Mitarbeiterbefragung durch. Und das mit Erfolg – die Teilnehmerquote von 90 Prozent im Jahr 2015 ist Beleg für die sehr hohe Bereitschaft der Mitarbeiter, an zukünftigen Veränderungen teilzunehmen.

Damit nachhaltig an Verbesserungen gearbeitet werden kann, steht ein Monitoring-Tool für die Dokumentation der Maßnahmen und Nachverfolgung der Implementierungsfortschritte zur Verfügung. Zugleich ermöglicht dies den weltweiten Austausch von Best-Practice-Maßnahmen. Besonders häufig wurden Maßnahmen in den Themenfeldern Arbeitsplatz, Arbeitsinhalt und Arbeitsorganisation umgesetzt. Zusätzliche Instrumente, wie das Feedback für Führungskräfte oder das Klimabarometer für Mitarbeiter in der Produktion, fördern darüber hinaus den offenen Dialog untereinander.

Gemeinsam anders.

Das Thema Diversity-Management ist mit den Schwerpunkten Internationalität, Geschlecht und Alter als strategisches Nachhaltigkeitsthema fest verankert in unserem Leitbild. Für uns steht es für die Wertschätzung der Gesamtheit unserer Mitarbeiter – in ihrer Vielfalt und Gemeinsamkeiten. Als öffentliches Bekenntnis zu Diversity haben wir daher aus Überzeugung die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet.

Zur Website der “Charta der Vielfalt”

Diversity in der BSH:

  • Zur erfolgreichen Unterstützung der Wachstumsstrategie der BSH setzen wir auf globale Zusammenarbeit und international gemischte Teams - insgesamt arbeiten in der BSH Mitarbeiter aus rund 50 Ländern zusammen
  • Mitarbeiterinnen bilden 31 Prozent unserer Beschäftigten (Deutschland: 28 Prozent)
  • Der Anteil von Frauen in Führungspositionen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert – auf aktuell fast 25 Prozent (2011: 18 Prozent). In Deutschland liegt der Wert von Frauen in Führungspositionen bei 15 Prozent
  • Als zusätzliche Dimension von Vielfalt sind das Alter und die Zusammenarbeit über Generationen hinweg für die BSH wichtig
  • Erfahrungen des Alters nutzen – wir stellen uns auch dem demographischen Wandel und bieten unseren älteren Mitarbeitern individuelle Fördermaßnamen

Gemäß Teilhabegesetz hat sich die BSH Hausgeräte GmbH in Deutschland das Ziel gesetzt, den Frauenanteil in Managementpositionen zu erhöhen. Dementsprechend hat sich die BSH Hausgeräte GmbH für die oberen beiden Managementebenen (ohne Geschäftsführung) Zielwerte für 2017 gesetzt. Diese liegen in der ersten Ebene des Managements bei 10 Prozent und in der zweiten Ebene bei 15 Prozent. Mit 9,3 Prozent bzw. 13,2 Prozent wurden diese Ziele 2017 knapp nicht erreicht. Dies ist u. a. auf die strategische Neuausrichtung und Umorganisation zurückzuführen, weshalb das Thema „Frauen in Führung“ nicht mit dem nötigen Nachdruck verfolgt werden konnte.

Bis 2022 haben wir uns das Ziel gesetzt, den Frauenanteil auf der ersten Managementebene auf 11% und auf der zweiten Managementebene auf 16% zu erhöhen. Die BSH setzt einen starken Fokus auf die Erreichung dieser Ziele.

Die Zielwerte bis 2022 für die Geschäftsführung liegen bei 0%, die Zielwerte für den Aufsichtsrat bei 31%.

Beruf und Privatleben – im Einklang bei der BSH.

Wir legen Wert, darauf, dass alle unsere Mitarbeiter ihr privates Umfeld so gestalten zu können, dass sie ihren Beruf frei von anderen Belastungen ausüben können. Und das gilt für jede Lebensphase. An einigen Stellen bietet die BSH deshalb zusätzliche Unterstützung an, damit eine ausgewogene Work-Life-Balance gelingen kann. Grundsätzlich wollen wir unseren Mitarbeitern in jeder Lebensphase ermöglichen, private Ziele und berufliche Anforderungen miteinander zu vereinbaren.

Mitarbeiter

Work-Life-Balance in der BSH:

  • Angebot an flexiblen Arbeitszeitmodellen in 78% unserer Tochtergesellschaften
  • Teilzeitarbeit in 52% unserer Tochtergesellschaften
  • Homeoffice (Deutschland)
  • Sabbatical (Deutschland)
  • Freiraum für private Fortbildungsmöglichkeiten
Media cart Kontakt Nach oben